So ham breathwork

So Hum oder So ham ist ein indisches Mantra das „Ich bin das“ bedeutet. Bei der So ham Atemtechnik atmen wir zu diesem Mantra. Bei So atmen wir ein, bei ham atmen wir aus und verändern währenddessen die Geschwindigkeit und Frequenz des Atems. Am Anfang sagte man in Thailand Klopapier Meditation, da es auch eine Meditationstechnik ist, durch die Nase geatmet wird und nur Klopapier zum Nase putzen vorhanden war.

Die gesamte Session wird auf der Meditationsbank oder einem Kissen im Sitzen durchgeführt. Dadurch können wir mit der Hilfe des Beckens, die Bauchatmung forcieren und mit dem Zwerchfell, dem größten Muskel im Körper, atmen. Die stetige Übung mittels So ham bringt die automatische Bauchatmung im Alltag zurück.

Wir aktivieren gezielt das Zwerchfell, die Knotenpunkte der Energiebahnen (nadi) und des Vegus-Nerv. So ham Atemtechnik ist ein gutes Tool für alle die viel Verantwortung haben, organisieren müssen, Stress haben, viel für andere da sein müssen oder stark beschäftigt sind. Sie reguliert unser Nervensystem, hilft uns beim Stress Abbau, ermöglicht uns Gefühle zu verarbeiten, steigert unser Wohlbefinden und bringt uns Entspannung zurück.

Während der Session werden wir drei Geschwindigkeiten des Mantras So ham hören:

  • Langsam: Soooooo, hammmmmm
  • Mittel: Soo, Hamm
  • Schnell: So, ham, So ham.

 

Durch die Variation der Geschwindigkeit werden verschiedenste Gefühle angeregt sich zu öffnen.

Das Mantra wird uns die ganze Atemsession über begleiten und wir konzentrieren uns auf die Einatmung, die Ausatmung passiert automatisch und der Rest des Körpers bleibt entspannt. Durch die gezielte Bauchatmung öffnen wir unser Manipura chakra (Solar plexus) und die Verbindung zum Anahata chakra (Herz).

Egal was kommt, wir atmen weiter nach dem Mantra „Ich erlaube mir alle Gefühle und Empfindungen zu fühlen“. Der Weg des Mitgefühls, für alle rundeherum, für einen selbst, mit deinem Bewusstsein und Herzen.

Unser Zwerchfell speichert gern und lässt ungern los. Während der Atemsession beanspruchen wir es dermaßen, dass es müde wird und sich dadurch entspannt. Durch die Zufuhr unseres Atem brechen wir hier emotionale und energetische Barrieren auf und lassen durch die Entspannung davon los.

Jede Atemsession ist anders, das eine mal spürt man die Veränderung während dessen, das andere Mal Stunden oder Tage später, vielleicht gleich bewusst, vielleicht zuerst unbewusst. Es gibt keine gute oder schlechte Breathwork, aber es ist was Gutes dich dem hinzugeben, den Mut zu fassen mi dem Atem – deiner Lebenskraft dein emotionaler Körper zu leeren und in bester und höchster Gesundheit zu halten.

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